IT-Sicherheitsmanagement nach ISO 27001

Kein Unternehmensprozess läuft heute mehr ohne ein IT-System. Das birgt Gefahren, denn anfällige und ungesicherte IT-Systeme sind häufig die Ursache für Datenverluste und Angriffe von außen. Ein IT-Sicherheitsmanagement nach ISO 27001 hilft Ihnen einen kontinuierlichen Überwachungs- und Optimierungsprozess nach Ihrem individuellen Schutzbedarf zu etablieren und minimiert das Risiko fataler Kosten- und Imageschäden. Schützen Sie Ihre Daten und Prozesse mit einem systematischen IT-Sicherheitsmanagement nach der international anerkannten Norm ISO 27001.

Übrigens, eine IT-Sicherheitsmanagement nach ISO 27001 eignet sich auch zur Integration in andere Managementsystem wie ISO 9001, ISO 14001 oder ISO 50001. Das spart Zeit und Kosten bei der Einführung. Erfahren Sie mehr über ein integriertes Managementsystem.

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Seit 2015 ist ein Mindeststandard an IT-Sicherheit Pflicht

Am 17. Juli 2015 ist das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) in Kraft getreten. Es verpflichtet „Betreiber kritischer Infrastrukturen“ ein IT-Sicherheitsmanagement (ISMS) nach ISO 27001 einzuführen und erhebliche IT-Sicherheitsvorfälle an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu melden.

Betroffen sind die Sektoren, die nach Artikel 1 des IT-Sicherheitsgesetzes „von hoher Bedeutung für das Funktionieren des Gemeinwesens” sind. Dazu zählen alle Unternehmen aus den Branchen:

  • Energie
  • Informationstechnik und Telekommunikation
  • Transport und Verkehr
  • Gesundheit
  • Wasser
  • Ernährung
  • Finanz- und Versicherungswesen
  • Medien und Kultur
  • Staat und Verwaltung
     

Bei Verstößen gegen das IT-Sicherheitsgesetz drohen Bußgelder

Die Verpflichtung ist seit Inkrafttreten des Gesetzes gültig. Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS)erhalten jedoch eine Übergangszeit bis zum 30. November 2018. Die nähere Bestimmung der kritischen Infrastrukturen wird durch Rechtsverordnung nach §10 Abs. 1 des BSI-Gesetzes bestimmt.

Bei Verstößen gegen die Bestimmungen des neuen IT-Sicherheitsgesetzes drohen Bußgelder von bis zu 100.000,- Euro (siehe §14 BSI-Gesetz). Weitere Forderungen umfassen das Einhalten eines angemessenen IT-Sicherheitsstandards unter Einhaltung des Standes der Technik.

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Die Vorteile eines IT-Sicherheitsmanagements nach ISO 27001

Die ISO 27001 ist die international anerkannte Norm für ein IT-Sicherheitsmanagement und gilt sowohl für privatwirtschaftliche, als auch für öffentliche und gemeinnützige Organisationen. In der Norm werden die Anforderungen zur Einführung, Umsetzung, Überwachung und kontinuierlichen Verbesserung eines ISMS definiert. Für Ihr Unternehmen ergeben sich viele Vorteile durch die Einführung eines IT-Sicherheitsmanagements nach ISO 27001.

  • Wettbewerbsvorteile sichern: Mit einem IT-Sicherheitsmanagement sichern Sie die Verfügbarkeit Ihrer IT-Systeme und bewahren die Vertraulichkeit und Integrität Ihrer Daten. Das macht sie zu einem bedeutenden Konkurrenten auf dem Markt.
  • Minimiertes Risiko: Ein strukturiertes IT-Sicherheitsmanagement unterstützt Sie dabei, Gefahren zu erkennen und zu minimieren. So vermeiden Sie Datenverluste und betriebliche Ausfälle.
  • Vertrauen schaffen: Ein ISMS sichert Ihren funktionierenden Geschäftsbetrieb, minimiert das Risiko von Ausfällen und zeigt einen vertrauensvollen, sicheren Umgang mit Daten. Das schafft Vertrauen gegenüber Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern
  • Informationssicherheit dauerhaft etablieren: Ein klassisches Managementsystem wie die ISO 27001 folgt dem Prinzip des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). So analysieren Sie mit einem IT-Sicherheitsmanagement regelmäßig Ihre Ist-Situation und nehmen bei Bedarf Anpassungen und Optimierungen vor.
  • Internationalen Forderungen gerecht werden: Die zentralen Anforderungen (Verfügbarkeit, Vertraulichkeit, Integrität) von externen Parteien wie z.B.: Wirtschaftsprüfern werden erfüllt.


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FAQs zu einem IT-Sicherheitsmanagement nach ISO 27001