Das Energiemanagement Glossar

Unser Glossar hilft Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Energiemanagement zu verstehen. Weitere Fragen beantworten wir Ihnen auch gerne persönlich.

 

2020-Ziele

Die Europa-2020-Ziele stellen die Kernziele der Europäischen Union für das Jahr 2020 dar. Klima- und Energiepolitisch sind darin die Verringerung der Treibhausgasemissionen um 20 % gegenüber dem Bezugs Jahr 1990, Ausbau der Erneuerbaren Energien auf 20 % und die Steigerung der Energieeffizienz um 20 % enthalten.

Ablauflenkung

Durch die Ablauflenkung legt ein Unternehmen die genauen Prozesse und Abläufe fest, nach denen in bestimmten Organisationsbereichen (z.B. Einkauf, Instandhaltung) unter Berücksichtigung der Energieziele und der Energiepolitik zu verfahren ist.

Aktionsplan

Der Aktionsplan (auch Maßnahmenplan) ist eine Übersicht aller operativen Energieziele, die zur Erfüllung der Energiepolitik aufgenommen, geprüft und geplant werden.

Amortisationszeiten

Amortisationszeiten sind Bestandteil einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und stellen den Zeitraum dar in dem sich eine Investition rentiert. Sollen bspw. Energieeffizienzmaßnahmen bewertet werden, so kann über die Amortisationszeiten herausgestellt werden, ab welchem Zeitpunkt die Einsparungen die Investitionen decken.

Audit

Audits stellen die objektive Überprüfung von Prozessen, Systemen, Bereichen anhand bestimmter Vorgaben und Anforderungen (z.B. Normvorgaben der ISO 50001) dar. Unterschieden wird zwischen internen und externen Audits.

Auditor

Auditoren sind fachlich qualifizierte Personen, die Audits neutral und objektiv gemäß der vorgegebenen Anforderungen durchführen.

Bindende Verpflichtungen

Der Begriff bindende Verpflichtungen (siehe Rechtskataster) umfasst im Sinne der novellierten ISO Normen rechtliche Verpflichtungen, sowie andere Verpflichtungen von Behörden, staatlichen Institutionen, Gesetzen, Urteilen oder Aufsichtsbehörden. Darüber hinausgehend können bindende Verpflichtungen auch Anforderungen interessierter Parteien sein wie z.B. Behörden, Kunden, oder freiwillige Umweltverpflichtungen. In der Regel werden bindende Verpflichtungen in Rechtskatastern bzw. Rechtsregistern dokumentiert bzw. nachverfolgt.

Deltacheck 9001

Als Deltacheck 9001 wird eine GAP-Analyse verstanden, die den Stand eines vorhandenen Managementsystems zur der novellierten Normversion aufzeigt. In diesem Fall ein vorhandenen Qualitätsmanagementsystem zur ISO 9001:2015.

Deltacheck 14001

Als Deltacheck 14001 wird eine GAP-Analyse verstanden, die den Stand eines vorhandenen Managementsystems zur der novellierten Normversion aufzeigt. In diesem Fall ein vorhandenen Umweltmanagementsystem zur ISO 14001:2015.

DIN EN 16247-1

Die DIN EN 16247-1 stellt eine europäische Norm für Energieaudits dar. Darin ist festgehalten, wie Energieaudits durchzuführen sind. Bestandteile sind die systematische Analyse von Energieverbräuchen, -einsätzen, -effizienzpotenzialen bis hin zur Vorstellung von konkreten Maßnahmen.

DIN EN ISO 50001

Die DIN EN ISO 50001 stellt eine internationale Norm für Energiemanagementsysteme dar. Darin enthalten sind die Vorgaben und Anforderungen, die an Energiemanagementsysteme gestellt werden.

Dokumentierte Information

Der Begriff dokumentierte Information beinhaltet in der novellierten ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 als Sammelbegriff die dokumentierten Verfahren (Lenkung von Dokumenten) und Aufzeichnungen. Dokumentierte Informationen umfassen z.B. Vorgabedokumente wie Handbücher, Verfahrensanweisungen, SOPs und Nachweisdokumente wie Aufzeichnungen von Schulungen und Energieteamsitzungen.

ECO-Management and Audit Scheme

Das "ECO-Management and Audit Scheme" (kurz: EMAS) stellt einen europäischen Umweltmanagementstandart dar. Das Ziel liegt in der kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung eines Unternehmens.

Energetische Ausgangsbasis

Die energetische Ausgangbasis ist eine Bezugsgröße im Energiemanagement und stellt den Start- bzw. Basispunkt für Energieanalysen dar. Zur Betrachtung der Entwicklung (Verbesserung oder Verschlechterung) der Energieeffizienz dient die Ausgansbasis als Vergleichsgröße.

Energetische Bewertung

Die energetische Bewertung stellt eine detaillierte Energieanalyse der Verbraucherstruktur eines Unternehmens mit der Priorisierung von Prozessen und Anlagen für die weitere Maßnahmenplanung dar.

Energiebezogene Leistung

Die energiebezogene Leistung (auch energetische Leistung) ist ein Maß für die Leistung eines Unternehmens energieeffizient zu sein. Dieses stellt sich in Form von nachvollziehbaren, messbaren Ergebnissen im Bereich des Energieverbrauches und der Energieeffizienz dar.

Energieaudit

Energieaudits werden in der europäischen Norm 16247-1 definiert und stellen die systematische Analyse von Energieverbräuchen, -einsätzen, -effizienzpotenzialen bis hin zur Vorstellung von konkreten Maßnahmen dar.

Energiebeauftragter

siehe Energiemanagementbeauftragter

Energieberatung

Die Energieberatung stellt eine Dienstleistung im Bereich energiebezogener Themenbereiche dar, wie z.B. Beratung bei der Einführung von Energiemanagementsystemen, Beratung bei Energieeffizienzanalysen, Durchführung von Energieaudits, Beratung im Bereich Energierecht, usw.

Energiebezogene Leistung

siehe Energetische Leistung

Energiebezug

Der Energiebezug ist die Beschaffung von Energie aus externen Bezugsquellen, z.B. Energieversorger.

Energiedienstleistung

Energiedienstleistungen sind z.B. Tätigkeiten, die auf der Grundlage eines Vertrags erbracht werden und in der Regel zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Energieeffizienzverbesserungen oder Primärenergieeinsparungen sowie zu einem Nutzwert als von Maßnahmen wie beispielsweise Betriebs-, Instandhaltungs- und Kontrollaktivitäten führt.

Energiedienstleistungsgesetz

Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) stellt die Umsetzung der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht dar und verpflichtet die meisten Nicht-KMU zur Durchführung eines Energieaudits, der Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 oder den Nachweis eines Europäisches Umweltmanagements nach EMAS.

Energieeffizienz

Effizienz ist das Bestreben einen bestimmten Nutzen mit dem geringstmöglichen Aufwand zu erzielen. Energieeffizienz im Sinne der ISO 50001 ist der Betrieb von Anlagen und Prozessen unter möglichst geringem Energieeinsatz bei möglichst hohem Output.

Energieeffizienzanalyse

Unter einer Energieeffizienzanalyse versteht man die Untersuchung von energieverbrauchenden Bereichen (z.B. Standorten, Anlagen, Prozessen) im Hinblick auf Energieeffizienzpotenziale und Einsparmöglichkeiten.

Energieeffizienzpotenzial

Das Energieeffizienzpotenzial ist ein qualitatives oder quantitatives Maß zur Abschätzung einer möglichen Energieeinsparung.

Energieeinsatz

Der Energieeinsatz stellt den Energieverbrauch bezogen auf die Verbraucher dar und zeigt wofür, wie viel Energie eingesetzt wird. Der wesentliche Energieeinsatz beschränkt diese Darstellung auf die größeren Verbraucher bzw. auf die Anlagen mit den größten Effizienzpotenzialen.

Energieleistungskennzahl

Energieleistungskennzahlen (engl. Energy Performance Indicators, kurz: EnPI) sind quantitative Größen, die in der Energieplanung gebildet werden. Sie dienen als Vergleichsgrößen um die Entwicklung der Energieeffizienz bewerten zu können.

Energiemanagement

Das Energiemanagement stellt im einfachsten Sinne die Planung und den Betrieb von allen energieerzeugenden und energieverbrauchenden Anlagen in einem Unternehmen dar. Wichtige Aspekte beim Energiemanagement sind Energieeffizienz, Klimaschutz und Ressourcenschonung.

Energiemanagementbeauftragter

Der Energiemanagementbeauftragte (EnMB oder EMB) eines Unternehmens wird vom Top-Management ernannt und mit der Umsetzung der Verantwortlichkeiten und Aufgaben eines Energiemanagementsystems betraut.

Energiemanagementsystem

Das Energiemanagementsystem (EnMS) ist eine gezielte, systematische Form des Energiemanagements, welches z.B. auf Basis einer Norm wie der ISO 50001 errichtet werden kann.

Energiemanagementteam

Das Energiemanagementteam unterstützt den Energiemanagementbeauftragten bei der Umsetzung und Pflege des Energiemanagementsystems.

Energiemanagementhandbuch

Das Energiemanagementhandbuch ist das zentrale Dokument des Energiemanagementsystems. Darin sind alle wichtigen Informationen, Verantwortlichkeiten, Prozesse, Anweisungen und Dokumentverweise enthalten.

Energiemanager

siehe Energiemanagementbeauftragter.

Energieoptimierung

Die Energieoptimierung ist der Prozess zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Einsparung an Energieverbrauch.

Energieplanung

Die Energieplanung oder auch energetische Planung stellt einen Planungsprozess dar, der die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz zum Ziel hat und im Einklang mit der Unternehmenspolitik steht. Bestandteile der Energieplanung sind z.B. die Überprüfung der Einhaltung rechtlicher Vorgaben, die Definition von Energiezielen und die Planung und Durchführung der Energieanalyse.

Energiepolitik

Die Energiepolitik stellt die Erklärung des Top-Managements zur kontinuierlichen Verbesserung und weiteren übergeordneten Absichten hinsichtlich der energiebezogenen Leistung dar.

Energierecht

Das Energierecht umfasst alle Gesetze, Verordnungen und Normen des Bereiches Energie, die für das Unternehmen relevant sind.

Energiesteuergesetz

Das Energiesteuergesetz regelt im Wesentlichen die Besteuerung von Energieträgern wie Öl, Gas, Kraftstoffe, Biogase, Flüssiggase und Kohle.

Energie-Team

siehe Energiemanagementteam

Energieträger

Als Energieträger werden Stoffe/Materialien bezeichnet, welche nutzbare/umwandelbare Energie beinhalten.

Energieverbrauch

Der Energieverbrauch stellt (im Sinne der ISO 50001) die Gesamtheit aller vom Unternehmen umgesetzten Energieträger dar.

Energieziel

Die Energieziele stellen die strategischen und operativen Ziele eines Unternehmens im Bereich Energie dar.

Energy Efficiency Directive

Die Energieeffizienzrichtlinie (engl. Energy Efficiency Directive, kurz: EED) wurde 2012 von der Europäischen Union verabschiedetet. Sie beinhaltet Vorgaben zur Steigerung der Energieeffizienz, die durch die Mitgliedstaaten der EU in nationales Recht umzuwandeln sind. Ziel der Effizienzsteigerung ist die Erreichung der 2020-Ziele.

Externe Audits

Externe Audits stellen die systematische und unabhängige Überprüfung anhand bestimmter Vorgaben und Anforderungen durch einen unabhängigen, externen Auditor dar, z.B. im Zertifizierungsprozess für Managementsysteme.

High Level Structure

Als High Level Structure wird die übergeordnete Gliederung bezeichnet, die den Aufbau neuer und überarbeiteter ISO Managementsystem-Standards vereinheitlichen soll. Das Ziel der High Level Structure ist der einheitliche Gebrauch von Kerntexten und Begriffen und ein besseres Verständnis der Normen.

Interessierte Parteien

Interessierte Parteien können Personen oder Organisationen sein, die durch eine Unternehmensentscheidung oder -tätigkeit beeinflusst werden, oder sich beeinflusst fühlen können. Der Kreis von interessierten Parteien muss z.B. im Rahmen der novellierten ISO 14001 bestimmt werden.

Interne Audits

Interne Audits stellen eine systematische und unabhängige Selbstüberprüfung anhand bestimmter Vorgaben und Anforderungen dar. Interne Audits können auch durch "externe" Unterstützung z.B. Firma TENAG durchgeführt werden.

ISO 14001

Die DIN EN ISO 14001 stellt eine internationale Norm für Umweltmanagementsysteme dar. Darin enthalten sind die Vorgaben und Anforderungen, die an Umweltmanagementsysteme gestellt werden.

ISO 9001

Die DIN EN ISO 9001 stellt eine internationale Norm für Qualitätsmanagementsysteme dar. Darin enthalten sind die Vorgaben und Anforderungen, die an Qualitätsmanagementsysteme gestellt werden.

ISO 50003

Die ISO 50003 ist eine Erweiterung der ISO 50001, die unter anderem die fortlaufende Verbesserung der energiebezogenen Leistung fordert.

HOAI

Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure, kurz HOAI, regelt u.a. die Vergütung für Planungsleistungen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

In vielen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Bereichen ist die Größe eines Unternehmens ein ausschlaggebendes Kriterium zur Festlegung bestimmter Grenzen. Insbesondere die Abgrenzung zwischen den "kleinen und mittleren Unternehmen" (KMU) und den "großen Unternehmen" (Nicht-KMU) ist dabei entscheidend. Die Definition der KMU erfolgt weitestgehend durch eine von der EU herausgegebenen KMU-Definition, welche u. A. Schwellenwerte für Mitarbeiterzahlen und Unternehmensbilanzen sowie Verbundkonstellationen mehrerer Unternehmen berücksichtigt.

Kommunikation (EnMS)

Die Kommunikation im Sinne des Energiemanagements stellt die Berichterstattung und das Mitteilungswesen zur Verbreitung von Informationen bzgl. des EnMS, wie z.B. Ziele und Ergebnisse, dar. Auch die Einbindung eines Verbesserungs- oder Vorschlagswesens ist vorgesehen.

Kontext der Organisation

In den novellierten Normen ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 wird der Kontext der Organisation gefordert. Hier sollte das Unternehmen z.B. eine Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen, sowie dem Umfeld der Organisation darstellen.

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Die kontinuierliche Verbesserung stellt einen wiederkehrenden Prozess dar, dessen Ziel es ist, die energetische Leistung und das Energiemanagementsystem beständig zu verbessern und weiter zu entwickeln.

Korrektur (EnMS)

Korrekturen (auch Korrekturmaßnahmen) sind im Sinne des Energiemanagementsystems dann durchzuführen, wenn Abweichungen von systemrelevanten Vorgaben (Nichtkonformitäten) festgestellt werden.

Lastgang

Der Lastgang (auch Lastprofil) ist im Allgemeinen eine grafische Darstellung eines Messwertes im zeitlichen Verlauf. Lastgänge werden häufig zur Veranschaulichung des Energiebedarfs bzw. der Leistungsaufnahme für einen bestimmten Zeitraum verwendet (z.B. elektrische Energie, Gas).

Lastmanagement

Das Lastmanagement ist ein Mittel zur Steuerung von Leistungen zur Minderung von Lastspitzen. Der Energiebezug wird dabei nicht gemindert sondern zeitlich stärker verteilt und damit vergleichmäßigt.

Managementbewertung

Die Managementbewertung (auch Management-Review) ist ein Prozessschritt in Managementsystemen bei dem das TOP-Management sich über die Ergebnisse und den Stand sowie über Maßnahmen informiert und ein Statement dazu abgibt.

Managementsystem

Managementsysteme sind ein Werkzeug der Unternehmensleitung um systematisch bestimmte Ziele, Vorgaben und Anforderungen zu erfüllen.  Dabei werden Prozesse, Methoden und Abläufe zur Lenkung der Unternehmensstrukturen vorgegeben und Kontroll- und Korrekturmechanismen implementiert die zur kontinuierlichen Verbesserung des Managementsystems führen sollen.

Maßnahmenplan

siehe Aktionsplan

Mitarbeitersensibilisierung

Die Mitarbeitersensibilisierung hat die Erhöhung der Aufmerksamkeit der Mitarbeiter bezogen auf bestimmte Vorgaben (z.B. Energieeffizienz) durch bestimmte Maßnahmen (z.B. Schulungen) zum Ziel.

Nicht-KMU

siehe KMU

Nichtkonformität (EnMS)

Eine Nichtkonformität stellt eine Abweichung von einem vorgegebenen Prozess bzw. eine Nichterfüllung von Normanforderungen des Managementsystems dar.

PDCA-Zyklus

Der PDCA-Zyklus ist ein Begriff aus dem Bereich der Managementsysteme. Er beschreibt die kontinuierliche Verbesserung anhand vier wiederkehrender allgemeiner Prozessschritte: Plan - Do - Check - Act (Planen - Ausführen - Kontrollieren - Anpassen).

Qualitätsmanagementbeauftragter

In der novellierten ISO 9001:2015 wird die Position des Qualitätsmanagementbeauftragten nicht mehr explizit gefordert. Vielmehr können die Verantwortlichkeiten einer Einzelperson, mehreren Einzelpersonen oder einem Mitglied der obersten Leitung zugewiesen werden.

Energierechtskataster

Das Rechtskataster (Energie) (auch Rechtsregister, Energierechtskataster) ist eine Übersicht aller für ein Unternehmen relevanten Gesetze, Verordnungen und Normen des Bereiches Energie. Es muss regelmäßig aktualisiert und bewertet werden.

Schulung (EnMS)

Unter Schulungen werden Maßnahmen zur Verbesserung der Kenntnisse/des Wissensstands eines Mitarbeiters verstanden, die zur Sensibilisierung im Umgang mit Energie führen sollen.

Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung

Die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) regelt die Anforderungen an Energie- oder Umweltmanagementsysteme für Unternehmen. Durch einen Nachweis nach SpaEfV können Unternehmen des produzierenden Gewerbes die Rückvergütung von Teilen der Strom- und Energiesteuer beantragen.

Stromsteuergesetz

Das Stromsteuergesetz regelt die Besteuerung von elektrischer Energie.

Systemaudit

Systemaudits stellen die Überprüfung von Managementsystemen anhand von Normvorgaben dar. (Beispiel: Energiemanagementsysteme)

Top-Management

Das Top-Management stellt die oberste Leitungs- und Führungsebene in einem Unternehmen dar.

Verfahren (EnMS)

Verfahren in Managementsystemen dienen zur Festlegung von bestimmten Vorgehensweisen für verschiedene Tätigkeiten und Prozesse.

Umweltmanagementsystem

Das Umweltmanagementsystem (UMS) ist eine gezielte, systematische Form des Umweltmanagements, welches z.B. auf Basis einer Norm wie der ISO 14001 errichtet werden kann.

Umweltmanagementbeauftragter

In der novellierten ISO 14001:2015 wird die Position des Umweltmanagementbeauftragten nicht mehr explizit gefordert. Vielmehr können die Verantwortlichkeiten einer Einzelperson, mehreren Einzelpersonen oder einem Mitglied der obersten Leitung zugewiesen werden.

Virtuelles Kraftwerk

Virtuelle Kraftwerke sind z.B. eine Zusammenfassung vieler "Kleinstkraftwerke" (z.B. Windenergie-, Photovoltaik- und Biogasanlagenunter), die unter einer Steuerung zur gezielten Reaktion auf Netzschwankungen eingesetzt werden können.

Vorbeugungsmaßnahme (EnMS)

Vorbeugungsmaßnahmen sind Maßnahmen zur Beseitigung von Fehlern im Managementsystem, die zu einer Abweichung führen können.

Zertifizierung

Die Zertifizierung stellt die Erteilung eines Zertifikates für einen bestimmten Normstandard im Anschluss an den Zertifizierungsprozess (Überprüfung durch externe Auditoren) dar. (z.B. Zertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001)

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